On the way home.
Der Straßenlärm wird leiser mit der einsetzenden Dämmerung, die Leuchtkegel fliegen vorbei. Meine Schritte klingen wie immer. Surreal und weit weg erscheint mir der Wald, obwohl ich jeden Wipfel erkennen kann.
Ich laufe geradeaus, aber ich würde am Liebsten abbiegen und einen anderen Weg nehmen. Wenn ich vorbeigelaufen bin, trauere ich der Kreuzung nach wie einem alten Freund.
Die Musik in mir verstummt nicht, ich nehme die Leute um mich herum, die mein Lächeln wundert, nicht wahr. Die nächste Kreuzung, ich kann nicht sagen wie ich hier hergekommen bin.
I imagine you standing at the corner, taking my hand, running with me, far, far, far..
Ich nehme den Weg geradeaus. Again.
Das Lächeln bleibt, die Nässe der Augen gesellt sich dazu. Der Wind verstärkt das Gefühl der Surrealität, der Selbstentrückung; wie im Rausch oder Flug zieht die Welt vorbei und ich wünsche mir, dass der Weg kein Ende hat.
Ich glühe und fühle gleichzeitig eine tiefe Ruhe, die sich ausbreitet und mich erfüllen kann.
Manchmal sage ich einen Satz vor mich hin, nur um meine Stimme zu hören und die Vibration durch den Körper wandern zu lassen.
Die letzte Kreuzung. I put the inner calm on the line and turn left. I made it.
Ich laufe weiter, bis sich die Sehnsucht entfaltet und grenzenlos wird, bis sich Ruhe und Feuer vermischen und untrennbar aneinander binden. Inmitten des Waldes finde ich mich wieder.
…
I give you this night, it shall belong to you.


