Archiv für Dezember 2008

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I can see the bright lights.

30 Dezember 2008

On the way home.

Der Straßenlärm wird leiser mit der einsetzenden Dämmerung, die Leuchtkegel fliegen vorbei. Meine Schritte klingen wie immer. Surreal und weit weg erscheint mir der Wald, obwohl ich jeden Wipfel erkennen kann.

Ich laufe geradeaus, aber ich würde am Liebsten abbiegen und einen anderen Weg nehmen. Wenn ich vorbeigelaufen bin, trauere ich der Kreuzung nach wie einem alten Freund.

Die Musik in mir verstummt nicht, ich nehme die Leute um mich herum, die mein Lächeln wundert, nicht wahr. Die nächste Kreuzung, ich kann nicht sagen wie ich hier hergekommen bin.

I imagine you standing at the corner, taking my hand, running with me, far, far, far..

Ich nehme den Weg geradeaus. Again.

Das Lächeln bleibt, die Nässe der Augen gesellt sich dazu. Der Wind verstärkt das Gefühl der Surrealität, der Selbstentrückung; wie im Rausch oder Flug zieht die Welt vorbei und ich wünsche mir, dass der Weg kein Ende hat.

Ich glühe und fühle gleichzeitig eine tiefe Ruhe, die sich ausbreitet und mich erfüllen kann.

Manchmal sage ich einen Satz vor mich hin, nur um meine Stimme zu hören und die Vibration durch den Körper wandern zu lassen.

Die letzte Kreuzung. I put the inner calm on the line and turn left. I made it.

Ich laufe weiter, bis sich die Sehnsucht entfaltet und grenzenlos wird, bis sich Ruhe und Feuer vermischen und untrennbar aneinander binden. Inmitten des Waldes finde ich mich wieder.

I give you this night, it shall belong to you.

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23 Dezember 2008

„Ach, wie der Mensch aus Erde gemacht ist und wieder zur Erde wird,  so ist alle Schönheit aus Sehnsucht gemacht und wird wieder zu Sehnsucht.

Wir jagen ihr nach, bis sie zur Sehnsucht wird.“

–> Herzzeit. Briefwechsel.

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I’d rather burn up than freeze to death.

19 Dezember 2008

Don’t whisper „farewell“ so affectionate before you turn around on your blackened shore.

My boat will leave, and if you ever look back and try to go with me then -

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you will fall and shatter

as i will,

within the storm you raised.

(I.S. 12/08)

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I’m an other in the nights.

15 Dezember 2008

When the moon kisses her hair, her fervidness awakes. Like endless sea, deep and seductive.
Die Wogen spiegeln ihr Auge.
Craving embraces her and she shivers while the cold collides with her heat, but she accepts it.
She takes a deep breath and plunges in.
Als sie eintaucht, hört sie nur ihr Herz schlagen.
His hands touch her and her eyelids tremble while she tries to banish the shadows behind.
Dark waves approach to take her away, forcing her to let go.
The fire within his eyes shines so bright while he caresses her.
They are one, lost in their endless sea.
Als sie wieder auftaucht, hört sie seines.

(I.S. 12/08)

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Ende

11 Dezember 2008

„..And then she enters in her poisenous garment, like a wolf scenting the silence.
And then she lies on the floor with only hair and hope embracing her.
And her eyes become so mild..“

Geschichte dazu folgt sobald ich sie zu Papier bringe.

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Some -real- Poetry

9 Dezember 2008

Hungrig bin ich, will deinen Mund, deine Stimme, dein Haar,
und durch die Straßen zieh ich ohne Nahrung, schweigend,
nicht sättigt mich das Brot, die Frühe lässt mich schwanken,
ich suche den fließenden Klang deiner Schritte am Tag.

Mich hungert nach dem Fehltritt deines Lachens,
nach deinen Händen, von bebender Kornkammer gefärbt,
ich habe Hunger nach der blassen Kuppe deiner Fingernägel,
deine Haut möchte ich essen wie die ungebrochne Mandel.

Den Blitz begehr ich, der sich in deine Schönheit gebrannt,
die souveräne Nase im arroganten Gesicht,
möchte essen den flüchtigen Schatten deiner Wimpern

und hungrig geh ich hin und her, witternd in der Dämmerung,
und wie ein Puma in der Einsamkeit von Quitratúe
suche ich dein brennendes Herz.

Pablo Neruda.