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Goldnebel.

3 Mai 2009

Als er erwachte, umgab ihn Dunkelheit.
Um ihn herum rankten sich Traumnebel und Schattenhaar, erstere weich wie ein Jadestein, letztere wogend und ein wenig rau, wie Rabengefieder in dem noch der Abendduft hängt.
Dass die Dunkelheit unumgänglich war wusste er, dennoch machte er sich auf, die Funken aus seinen Träumen zu suchen.
Er konnte ihr wärmendes Licht auf seiner Hand spüren, die fließende Schönheit lies ihn erschaudern und Ehrfurcht sein Herz umschlingen.
Der Weg unter seinen Füßen wich seinem Sehnen und während er durch den Nebel und durch die Zeit an all seinen vergangenen Träumen vorbeischritt, wurde er des Glanzes gewahr.
Ein irisierendes Leuchten, das sich von Orange bis Scharlachrot erstreckte, belohnte sein hungriges Herz; Die Hände bebend, grabend.
Und er fand die Sterne, im Schoß der Erde.

Die Grausamkeit der Explosion der sich überschlagenden Gefühle ließ ihn weniger werden als als einen Mann, doch stärker als die Nebel, die sich lichteten.
Er wusste, dass er es vollenden durfte.

Schweigend erklomm er den höchsten Berg, um der Dunkelheit näher zu sein, und warf die Sterne in den Himmel..

I.S. 03.05.2009

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