Archiv für die Kategorie ‘Faszinierendes’

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Ernst und Humor.

25 November 2009

Warum ist es anscheinend so schwer, Menschen zum Lachen zu bringen, und so leicht, sie melancholisch, nostalgisch, traurig, berührt zu machen?
Alles was ich heute unter dieser Überschrift zu Papier bringe, muss mit Sicht auf meine Person interpretiert werden, es sind die Gedanken eines kunstinteressierten, kritischen Menschen, der in der Tat von Kunst leichter zur Melancholie als zum Lachen gebracht werden kann.
Auch rede ich von den in meinen Augen eher „klassischen“ Künsten, oder zumindest Kunstformen, die auch ein „Intellektueller“ oder Kritiker als solche anerkennen würde – Poesie und Prosa, Theater/Kabarett (nicht Comedy), Film.

Mir persönlich scheint es leichter zu sein, einen guten und nachdenklichen, traurigen (wenn auch nicht kitschigen) Film zu drehen, als eine wirklich gute Komödie – jedenfalls habe ich von ersteren mehr gesehen als von zweiteren, und ich suche konstant nach beidem.
Es gibt vielleicht nur einen Aronofsky, einen Kubrick unter vielen Halbgrößen, aber immerhin eine solide Schicht „guter“ Ressigeure ernster Filme.
Loriot und Monthy Python gehören der vergangenen Generation an, die Zeit von Jim Carrey oder Ben Stiller hallt nur noch ein wenig nach.

In der Literatur sieht es nicht anders aus – viele Meister großer Gefühle mengen sich mit wenigen außerordentlichen Autoren mit feinsinnigem Humor – Jandl, Morgenstern, Ringelnatz stehen in der Poesie einer Übermacht ehrwürdiger Namen gegenüber;
Die großen Helden der Weltliteratur – Poe, Goethe, Kafka,.. – sind weithin bekannt.
Fällt jemandem auf Anhieb eine solche Größe in der komischen Prosa ein?

Theater, und wir reden hier nicht mehr wie im Altertum von einer Balance zwischen Tragödien und Komödien, sondern des Öfteren von einer Darstellung menschlichen Niedergangs, eines Dilemmas, einer allzumenschlichen Problemstellung.
Dem gegenüber stelle ich hier das Kabarett, das immer seltener wird.

Über das Ganze möchte ich mich keineswegs beklagen, bereitet mir doch auch das Ernste unheimlich viel Freude.

Ich denke es entspricht der ureigensten Natur unserer Emotionswelt, dass wir uns eher rühren als zum Lachen bringen lassen; Dass ein und derselbe Witz langweilig wird, wohingegen dasselbe tragische Thema (z.B. der Verlust eines geliebten Menschen oder die Sinngebung des eigenen Lebens) auch nach drei Filmen nicht langweilig wird.

Es ist dadurch natürlich auch einfacher etwas Tragisches als etwas Lustiges zu fabrizieren, da man sich nur im großen Pool menschlicher Ängste und Sehnsüchte bedienen muss. Die Schwierigkeit ist hier, die passenden Bilder zum Erzählten zu finden.
Humor ist sehr viel individueller, und kulturell verschiedener, allerdings leichter zu übermitteln, da ein Witz ein Selbstläufer ist. Die Bilder sind oft zweitrangig.

Außerdem scheint sich das Klischee zu bewahrheiten, dass große Künstler, vor allem die Träumer unter ihnen, eher ernste Wesen sind.
Umso größer mein Respekt für Menschen wie Jandl oder Loriot, auch wegen ihrer bewussten Wahl der komischen Seite.
Der Ernst scheint auch finanziell einträglicher zu sein, darüberhinaus prestigeträchtiger, geachteter.

Mehr zum Lachen wäre irgendwie schön, man muss die Kleinode ja mit der Lupe suchen.
Tips? Her damit!

I.S. 24.11.2009

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Innocence and Enlightenment. And Innocence.

21 April 2009

Innocence is „beeing shameless“.

Well,of course I don’t mean the common connotation of „shameless“ society brought us up with due to Christianity’s influence.
I don’t mean the absence of morals, of respect or having 50 ex-partners by the age of 25.
I mean the absence of acquired bad feelings about natural things such as feelings, perceptions, emotions. (It pains me a bit to feel the urge to explain that, but I can’t trust in people’s ability to get me the right way.)

Actually I consider that to be more fitting to the christian beliefs that still influence our surrounding – the purity of what was „before“ our world now, according to the bible, was a place without guilt, shame or sins.
When Eva took the apple in paradise that would „make her like god – you will be able to decide right from wrong“, she chose the ability to feel shame, but she also chose the ability to use her own mind and judge things. The bible tells us nothing apart from Kant’s theories and I dare to say that Kant, as a faithful christian, saw these hints.
(We could now discuss if the christian god is a malicious or a very caring god due to his attempts to keep the humans from gaining knowledge, but I am not a very christian person but on the other hand way too old to talk about religions in a bad way, so I will just leave this part blank. I try to talk about the theory, not the believe-it-or-not-part.)

We can find this tension between shame and sin on the one, purity and innocence on the other hand in most of the religions, especially in the pre-christian ones.
It is the most logical thing to me that these subjects and the fragile balance between them always has fascinated humanity (and obviously still does, hence me writing about it)
The fascinating thing for me is the fact that only the societies/ religions influenced by the (catholic) church consider the apple/ knowledge to be a sin and have therefore problems with sexuality, feelings and morals, but we all knew that it’s mostly the people instrumentalizing theories and not the theories theirselves that cause bad things so why shouldn’t I search for ancient knowledge in religious books?

Another example?
Lucifer. (latin „lux ferre“ – „He who bears the light“).
The fire, the eternal flame of wisdom, stolen from god(s) and given to mankind.
The lightbearer (Enlightenment, doen’t that ring a bell?), doomed for making the humans godlike.
We can find this motif in nearly all („western“) mythologies, no matter if pre-christian or not.
Lucifer Prometheus, Loki,.. - these mythological lightbearers are described as rather bad than good characters (bad for the gods, hence good for humanity’s enlightenment) – the christian interpretation is the worst one, though.

Also, I can see a deeply sexual and innocence-linked meaning in all this.
Prometheus is the morning star, the greek pendant to the roman Venus.
He brings the light, as Venus, as the sign for female fertility and sexuality, gives birth to life.

I could go on with ancient symbols and mythologies for at least ten more pages, did i mention the Pentagram yet? Golden section, search for perfection, da Vinci, Venus, Enlightenment.
I won’t write more, I have to go to bed.

The connections are everywhere, it is unbelievably fascinating for me to see the ancient thoughts mingle with thoughts from the age of enlightenment and our „modern“ society and philosophies.

And: I do not only think about sex while writing this, yet sex is the perfect example for what I’m trying to say- Is there something more innocent than two bodies converging like two different kinds of honey, colliding like waves of the oceans?

Our life is full of opposites.
In the dephts of night our fire is the brightest light,
and in the morning sun we are nothing but ashes and bloodwinds.

How can I break this circle? I must become the flame. Not the burning tree.

I.S. 20.04.2009

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Nihilismus (nach Nietzsche)

10 April 2009

Da ich neulich schon bei Nietzsche war, hier ein kurzer Essay. Schon etwas älter, aber immer wieder interessant.


Hauptaussagen – Nietzsches Nihilismus:

Nihilismus im allgemeinen Sinn bezeichnet eine Weltanschauung, die einen Sinn der Existenz, eine greifbare Wahrheit (und somit auch „feststehende“ Wahrheiten und Erkenntnisse) verneint.

Nietzsche formuliert den Nihilismus insbesondere mit diesen Argumenten:
–>„Es ist nichts mit der Moral: moralische Werte haben keine unbedingte Geltung, sondern sind nur in einer bestimmten Situation nützlich oder nutzlos.“
–>„Es ist nichts mit der Wahrheit: Unbezweifelbare, objektive und ewige Wahrheiten sind nicht erkennbar. Wahrheit ist stets subjektiv.“
–>„Gott ist tot: Es existiert keine übergeordnete, ewige Instanz. Der Mensch ist auf sich selbst zurückgeworfen.“
–>„Die ewige Wiederkehr des Gleichen: Geschichte ist nicht finalistisch, es gibt keinen Fortschritt und kein Ziel.“

Anhand der Parabel „Der tolle Mensch“ von 1882 lässt sich Nietzsches Übermensch-Theorie gut nachvollziehen:

–> Am Anfang steht der Mensch, der an Gott glaubt: Gott stellt für diesen eine allumfassende, (lebens-)notwendige Macht/Größe dar

–> Die Loslösung des Menschen von Gott („Ermordung Gottes“), eine Art religiöse Aufklärung (Ausgang des Menschen aus der selbstverschuldeten religiösen Unmündigkeit) hat weniger einen „befreienden“ Effekt, sondern hat einen

–> Sturz des Menschen in eine tiefe Bedeutungslosigkeit zur Folge: durch den Wegfall der wichtigsten Bestimmgröße menschlicher Existenz – der höheren Macht – wird der Mensch auf sich selbst zurückgeworfen:
- Moral und Werte, die auf dem christlichen Glauben gründen, verlieren ihre Grundlage
- die einzige, einst unbezweifelbare Wahrheit (Gott) hat sich als unwahr entpuppt und da der Mensch stets subjektiv ist, wird es keine weiteren allumfassenden Wahrheiten mehr geben.

–> der Mensch versinkt im Nihilismus

Ähnliches Gedankengut findet sich auch bei anderen Intellektuellen: Goethe schrieb 1774 in einem Brief an Betty Jacobi:
„Wer an nichts glaubt verzweifelt an sich selber.“


Die Befreiung vom Nihilismus stellt die Entwicklung zum Übermenschen dar:
Als Übermensch wird ein „Idealmensch“ bezeichnet, welcher über die gewöhnliche Existenz eines „normalen“ Menschen hinausgewachsen ist.
Das Konzept des Übermenschen stellt eine radikale Lebensbejahung trotz des und gegen den Nihilismus dar. Der Übermensch gilt somit als Überwinder des Nihilismus. Er entwickelt den „Willen zur Macht“ und ist der Schöpfer neuer Werte, die er aus sich selbst bezieht und die die durch den Nihilismus verworfenen „alten“ Werte ersetzen.

Als negatives Gegenstück zum Übermenschen wird in „Also sprach Zarathustra“ der “letzte Mensch” (oder auch „Herdenmensch“) vorgestellt.
Dieser steht für das nach Nietzsche schwächliche Bestreben nach Angleichung der Menschen untereinander, nach einem möglichst risikolosen, langen und „glücklichen“ Leben ohne Härten und Konflikte.

Politische Deutung (insbesondere) im 3. Reich:
Eine rein politische Deutung ist irreführend. Der „Wille zur Macht“, den der Übermensch entwickelt, ist demnach nicht etwa der Wille zur Herrschaft über Andere, sondern ist als Wille zum Können, zur Selbstbereicherung, zur Selbstüberwindung zu verstehen.
Vor allem in der NS-Zeit wurde Nietzsches Übermenschen-Konzeption im Sinne des nationalsozialistischen Gesellschaftsmodells instrumentalisiert und mit der „Herrenmenschen-Ideologie“ des Nationalsozialismus gleichgesetzt, obwohl Nietzsche nicht eine Überlegenheit der Rasse, sondern des Geistes propagiert hatte. Maßgeblichen Anteil an der einseitigen Interpretation hatte Nietzsches Schwester, die nationalsozialistische Ansichten vertrat.

Nihilismuskritik:

a) Rein logisch:
1.: wenn laut dem Nihilismus nichts wahr ist, ist auch er selbst unwahr. –> Es ist also etwas wahr.
b) Politisch/soziologisch:
1.: da Moral verneint/nur zu einem Mindestmaß akzeptiert wird und Nihilismus meist aus Hass, Wut, Enttäuschung usw. (also aus sehr destruktiven Emotionen) entsteht, weicht er die Gesellschaftsmoral/-struktur auf –> er ist politisch sinnlos, da er sich negativ auf den Staat auswirkt.
2.: Egoismus und Morallosigkeit zeichnen eher einen Diktator als einen Demokraten aus. –> Auch wenn von Nietzsche nicht zwangsläufig so gedacht, liegen politische Extreme und gefährliche Ideologien nahe.

Wie Nietzsche richtig erkannt hat, ist der Nihilismus ein (Geistes-)zustand, der unweigerlich destruktive Folgen hat (auch für den Nihilisten selbst), und somit unbedingt überwunden werden muss!


(I.S. 05.03.2007 – d.h. Copyright: Ich.)

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23 Dezember 2008

„Ach, wie der Mensch aus Erde gemacht ist und wieder zur Erde wird,  so ist alle Schönheit aus Sehnsucht gemacht und wird wieder zu Sehnsucht.

Wir jagen ihr nach, bis sie zur Sehnsucht wird.“

–> Herzzeit. Briefwechsel.

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Faszination in Emotion

13 Februar 2007

VIDEO

Den Interpreten und das Lied kann man mögen oder nicht, es soll auch nur als Beispiel dienen:
Im Video sieht man Polina Semionova (-> Info ), manche Menschen tragen einfach einen Funken Genie in sich.

Ballett erinnert mich immer wieder an gute Musik – Pure Emotion, nur nicht durch Töne sondern durch Bewegungen transportiert.
Ich habe nie zuvor etwas gesehen bei dem das Auge das Ohr voll ersetzen kann.

Traum-haft.

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Musik meines Lebens..

7 Juli 2006

Es sind die Momente in denen ich ein Lied mit geschlossenen Augen höre, tausendmal nacheinander, und in Emotionen versinke.
Es sind die Momente in denen ich vor Glück weinen könnte, oder aufstehen und Bäume ausreissen, wegfliegen, die ganze Welt umarmen – oder vernichten.
Je nach momentaner Stimmung, sie findet sich immer wieder in der Musik einer Band.
Die Momente, in denen ich den Text vor mir habe, ausgedruckt oder auswendig, und jedes Wort kenne, pure Vertrautheit.

Ich frage mich oft was ich ohne Musik tun würde.
Vermutlich trotzdem leben, aber lange nicht so erfüllt und kraftvoll, nein.

Musik ist Liebe, Liebe zur Musik, grenzenlose, alles umfassende Emotion und Kraft.
Antrieb für jeden Tag, für die Existenz, für die Gedanken.
Verzweiflung (und Trost) bei Traurigkeit.
Melancholie beim Nachdenken.
Hass bei Wut.
Kraft und pure positive Emotion wenn es einem gut geht.

Was auf mich einströmt wenn ich versuche es in Worte zu fassen ist unglaublich.

Es sind die Momente in denen man alles Irdische, alle Profilierung, alles was zum zu einer Szene ausser der Musik gehört, alle anderen Gedanken vergisst,
über alle Grenzen und Einschränkungen hinweg frei atmet und alles für machbar hält.
So wie es im Leben sein sollte, aber nie sein wird.
Musik ist ein Blick in eine lebenswerte Welt auf rein emotionaler Ebene.
Sie unterstützt jede mir gegebene Emotion, sie findet immer die richtigen „Worte“.

Musikalischer Expressionismus, der Abglanz einer Melodie auf höherer Ebene (und damit für mich intensiver), die Emotionen die transportiert werden.

All das macht für mich Musik  aus.

Edited: 8/12/08.

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Todesstrafe?! („Why do we kill people to show killing people is wrong?“)

10 Mai 2006

PRO:

"Die Todesstrafe rettet Leben!" – George W. Bush
"Ich glaube, dass Menschen heute am Leben wären, wenn es die Todesstrafe gäbe." – Nancy Reagan

Die Hauptargumente FÜR die Todesstrafe sind:

1.: gerechte Vergeltung für die schwersten Verbrechen
2.: Schutz der Gesellschaft durch Beseitigung des Täters
3.: Abschreckung weiterer möglicher Täter von Verbrechen
4.: geringere finanzielle Belastung für die Allgemeinheit

CONTRA:

"All die Männer und Frauen, denen ich in ihrem letzten Augenblick gegenüberstand, haben mich davon überzeugt, dass ich mit meiner Tätigkeit keinen einzigen Mord verhindern konnte." – Albert Pierrepoint, nach 25 Jahren Tätigkeit als Henker in Großbritannien
"Auge um Auge, und die ganze Welt wird blind sein." – Mahatma Gandhi

Die Widerlegungen:

1.:
-Die Befriedigung die der Tat an sich angemessen ist, kann durch die Tötung des Mörders nicht erreicht werden
-Gerechte Strafe für einen Tod gibt es nicht,der Tod ist cniht steigerbar. man stelle sich einen Axtmörder vor der ruhig durch eine Giftspritze stirbt. bringt nix.
-Der Staat darf sich nciht auf eine Stufe mit dem Mörder stellen.

2.:
-die wenigsten verbrechen sind geplant sondern entstehen im affekt,also macht sich der täter keine gedanken um später.
-wenn eine tat doch geplant ist nimmt der täter das entweder in kauf oder ist geistig so daneben dass es ihn nicht interessiert.(ob man so einen verwirrten/kranken menschen hinrichten darf ist sehr fraglich)

3.: siehe Argumente gegen 2. und:
-Nicht bewiesen,es gibt keine Daten etc die das bezeugen,meist blieb die Mordanzahl mit und ohen todesstrafe gleich.

4.:
-In staaten deren verfassung die menschenrechte schützt, werden erhöhte Vorkehrungen zur vermeidung von fehlurteilen getroffen.das ganze kann jahrzehnte dauern.
Kostenersparnis entfällt,da: versorgung bis zur strafe,gerichtsverfahren und hinrichtung müssen bezahlt werden. In den USA z.b. kostet ein Prozess der mit einer Hinrichtung endet im durchschnitt mehr als eine lebenslange haftstrafe.
-damit wird die Rechtsstaatlichkeit aufgehoben,Willkür wird möglich.

"Mord und Todesstrafe sind nicht Gegensätze, die einander aufheben, sondern Ebenbilder, die ihre Art fortpflanzen."

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A blue-eyed cruel streak..

8 Mai 2006

http://max.mmvi.de/ssfrauen/index.html 

Wahnsinn,immer wieder,jedes Mal wenn ich sowas lese..

Man gebe im Google "Irma grese" bei der Bildersuche ein. Wenn man von der Frau weiss scheint einem das Gesicht dazu wie das leibhaftige Böse.

An Frauen sieht man noch besser dass jeder Mensch,wenn auch unterschiedlich stark,einen Hang zur Grausamkeit zu haben scheint..

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Überirdisches?

30 April 2006

http://de.wikipedia.org/wiki/Angelologie

Dreifaltigkeit = Vater, Sohn und Heiliger Geist

1. dem Vater zugeordnet: Seraphim, Cherubim (Träger des Gottesthrones), Throne
2. dem Sohne zugeordnet: Weltenlenker, Weltenkräfte, Offenbarer
3. dem Heiligen Geist zugeordnet: Zeitgeister, Erzengel, Engel

Hierarchie nach dem Lebensbaum der Kabbala:

http://de.wikipedia.org/wiki/Sephiroth

I Krone = Seraphim
II Weisheit = Cherubim
III Intelligenz = Throne
IV Liebe = Weltenlenker
V Strenge = Weltenkräfte
VI Schönheit = Offenbarer
VII Sieg = Zeitgeister
VIII Glanz = Erzengel
IX Fundament = Engel
X Königreich = Mensch

Hierarchie

Erzengel:

Michael:

Nach christlicher Auffassung stürzte Michael den Drachen (Satan) aus dem Himmel und wurde nach dieser Tat zum Erzengel erhoben. In der katholischen Kirche wird er mit einem flammenden Schwert dargestellt. Er erschafft Feuer und Wärme und gibt dem Blut seine Qualität.
Farbe: Rot
Himmelsrichtung: Osten
Element: Feuer

Gabriel:

Nach christlicher und jüdischer Auffassung ist er der Vorsteher der Cherubim und Seraphim. Er wird in der katholischen Kirche mit einer Lilie dargestellt, als Verkünder der Geburt (z.B. des Johannes oder des Jesus) Er regiert außerdem die Welt der Gefühle, der Emotionen und das Unterbewusstsein.
Farbe: Blau
Himmelsrichtung: Norden
Element: Wasser

Raphael:

Raphael wird in der katholischen Kirche als Pilger, mit Stab, Flasche und Fisch dargestellt.
Farbe: violett+grün (warum das..?)
Himmelsrichtung: Westen
Element: Luft

Uriel

Uriel geleitet die Verstorbenen zum Jüngsten Gericht. Er ist der Herr der Ordnung und der Harmonie.
Farbe: silbrig-weiss
Himmelsrichtung: Süden
Element: Erde

Ich frag mich warum die Regelmäßigkeit bei der Attributverteilung nicht vollständig ist (warum hat z.B. Uriel nicht die Farbe Gelb, die noch fehlt?), das würde mir wohl noch mehr gefallen. Mich faszinieren genaue Zuordnungen, Hierarchien, Schemata etc,seitdem ich denken kann (Ich hab immer Sailer Moon geliebt,weil jede eine eigene Farbe,Waffe,Element,Planet,etc hat. und ich kann mich nicht von solchen Zuordnungen losreißen)

Und allgemein faszinieren mich Märchen, Mythen, Sagen wie z.b. gerade die Engelshierarchien. Teilweise träum ich mich so in eine dieser anderen, gedachten Welten rein dass ich mir wirklich wünsche dass es sie gibt, geht mir bei Harry Potter oder Herr der Ringe immer noch, die ganzen Fabelwesengruppen und so..