Archiv für die Kategorie ‘Fremdes’

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Ein Meilenstein.

26 Juni 2009

So erotisch.. Wunderbar. (Puscifer – Rev. 22:20)

Don’t be aroused
By my confession
Unless you don’t give a good
God damn about Redemption
I know Christ is comin’, so am I
And you would too
If the sexy devil caught your eye

She’ll suck you dry,
But still you’ll cry
To be back in her bosom
To do it again
She’ll make you weak,
And moan and cry
To be back in her bosom
To do it again

(Pray) ’til I go blind
(Pray) Cause nobody ever survives
Prayin’ to stay in your arms just
Until I can die a little longer
Saviors and saints,
Devils and heathens alike
She’ll eat you alive

Jesus is risen, it’s no surprise
Even he would martyr his mama,
To ride to hell between those thighs
The pressure is building
At the base of my spine
If I gotta sin to see her again
Then I’m gonna lie and lie and lie

My pulse has been rising
My temples are pounding
The pressure is so overwhelming and building
So steady they’re fretting
I’m ready to blow
What is she, what is she,
What is she waiting for?

(Pray) Pray ’til I go blind
(Pray) Pray because no one ever survives
Prayin’ to stay in her arms just to die longer
Saviors and saints,
Devils and heathens alike
She’ll eat you alive

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Ziehende Landschaft

24 Juni 2009

Man muss weggehen können
und doch sein wie ein Baum:
als bliebe die Wurzel im Boden,
als zöge die Landschaft und wir ständen fest.
Man muss den Atem anhalten,

bis der Wind nachlässt
und die fremde Luft
um uns zu kreisen beginnt,
bis das Spiel von Licht und Schatten,
von Grün und Blau,
die alten Muster zeigt
und wir zuhause sind,
wo es auch sei,
und niedersitzen können und uns anlehnen,
als sei es an das Grab unserer Mutter.

(Hilde Domin)

Bald ist es so weit.

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Some -real- Poetry

9 Dezember 2008

Hungrig bin ich, will deinen Mund, deine Stimme, dein Haar,
und durch die Straßen zieh ich ohne Nahrung, schweigend,
nicht sättigt mich das Brot, die Frühe lässt mich schwanken,
ich suche den fließenden Klang deiner Schritte am Tag.

Mich hungert nach dem Fehltritt deines Lachens,
nach deinen Händen, von bebender Kornkammer gefärbt,
ich habe Hunger nach der blassen Kuppe deiner Fingernägel,
deine Haut möchte ich essen wie die ungebrochne Mandel.

Den Blitz begehr ich, der sich in deine Schönheit gebrannt,
die souveräne Nase im arroganten Gesicht,
möchte essen den flüchtigen Schatten deiner Wimpern

und hungrig geh ich hin und her, witternd in der Dämmerung,
und wie ein Puma in der Einsamkeit von Quitratúe
suche ich dein brennendes Herz.

Pablo Neruda.

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25 Januar 2008

We saw things you people wouldn’t believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. We watched C-beams glitter in the dark near the Tanhauser gate. But soon all those moments would be lost in time – like tears in rain..

(weiß jemand woher das ist?)

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Lucid.

23 Januar 2008

Praised be man

he is existing in milk, and living in lillies

and his violin music takes place in milk and creamy emptiness.

Praised be the unfolded inside petal flesh of tenderest thought

praised be delusion; the ripple

praised be the holy ocean of eternity

praised be I, writing, dead already, and dead again.

- Jack Kerouac

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What’s real?

24 November 2006

„Remorse for what? You people have done everything in the world to me. Doesnt that give me equal right? I can do anything I want to you people at any time I want to, because thats what youve done to me. If you spit in my face and smack me in the mouth and throw me in solitary confinement for nothing, what do you think is gonna happen when I get outta here? Maybe I havent done enough. I may be ashamed of that, for not doing enough. For not giving enough. For not being more perceptive, for not being aware enough. For not understanding. For uh, being stupid. Maybe I should have killed four or five hundred people, then I would have felt better. Then I would have felt like Ive really offered society something. You got it stuck in your brain that I murdered somebody. What do you want to call me a murderer for? Ive never killed anyone! I dont need to kill anyone! I think it! I have it here! Uh, this street is my world. I dont uh, I dont pretend to go uptown and be anything fancy. I can but I find more real in the world that Im in, than I do the tinsel. And the real world is the one I have to deal with every day, you know? Uh, believe me If I started murdering people, thered be none of you left.“

Charles Manson

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Traum und Urkraft

12 Oktober 2006

„Apollinisch“ und „Dionysisch“ bezeichnen die zwei Seiten der Ästhetik.
Apollinisch ist der Traum, der schöne Schein, das Helle, die Erhabenheit;
Dionysisch ist der Rausch, die grausame Enthemmung, das Ausbrechen einer dunklen Urkraft.

Das „Ur-Eine“ offenbare sich dem Dichter dabei in der Form von dionysischer Musik und wird mittels apollinischer Träume in Bilder umgesetzt…

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Some Poetry?

30 April 2006

Bedecke deinen Himmel, Zeus,
Mit Wolkendunst!
Und übe, Knaben gleich,
Der Disteln köpft,
An Eichen dich und Bergeshöhn!
Mußt mir meine Erde
Doch lassen stehn,
Und meine Hütte,
Die du nicht gebaut,
Und meinen Herd,
Um dessen Glut
Du mich beneidest.

Ich kenne nichts Ärmeres
Unter der Sonn als euch Götter.
Ihr nähret kümmerlich
Von Opfersteuern
Und Gebetshauch
Eure Majestät
Und darbtet, wären
Nicht Kinder und Bettler
Hoffnungsvolle Toren.

Hier sitz ich, forme Menschen
Nach meinem Bilde,
Ein Geschlecht, das mir gleich sei,
Zu leiden, weinen,
Genießen und zu freuen sich,
Und dein nicht zu achten,
Wie ich.

(aus „Prometheus“,Goethe)

Der Mann war seiner Zeit in so Vielem voraus..

Und mein Lieblingsgedicht von Schiller:

Nänie

Auch das Schöne muß sterben! Das Menschen und Götter bezwinget,
Nicht die eherne Brust rührt es des stygischen Zeus.
Einmal nur erweichte die Liebe den Schattenbeherrscher,
Und an der Schwelle noch, streng, rief er zurück sein Geschenk.
Nicht stillt Aphrodite dem schönen Knaben die Wunde,
die in den zierlichen Leib grausam der Eber geritzt.
Nicht errettet den göttlichen Held die unsterbliche Mutter,
Wann er, am skäischen Tor fallend, sein Schicksal erfüllt.
Aber sie steigt aus dem Meer mit allen Töchtern des Nereus,
Und die Klage hebt an um den verherrlichten Sohn.
Siehe, da weinen die Götter, es weinen die Göttinen alle,
Daß das Schöne vergeht, daß das Vollkommene stirbt.
Auch ein Klaglied zu sein im Mund der Geliebten, ist herrlich,
Denn das Gemeine geht klanglos zum Orkus hinab.

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Wenn man da nicht ins Träumen kommt..

25 April 2006

Er versprach anzurufen, noch vor Mittag.

Sie hatten sich sanft und wild geliebt, manchmal hatten seine Hände die Landschaft ihres Körpers voller Neugier erkundet, dann wieder so zärtlich,als würde jede heftige Bewegung einen Stromschlag auslösen.
Bald hatte er nur die Hände über ihre weichen Brüste gewölbt, dann wieder seine Zunge um ihre Brustwarzen kreisen lassen, während seine Finger durch ihre feuchten, anschwellenden Falten glitten, als müsste er jede Erhebung und Senke ihres Körpers erforschen.
Und als sie ihn aufnehmen wollte, zögerte er und öffnete sie erst zur Gänze, als würde er sich darauf vorbereiten, einen heiligen Ort zu betreten, ihren Hunger nach ihm auf diese Weise steigernd.
Und als er in sie eindrang, war es, als wären sie seit undenklichen Zewiten füreinander geformt gewesen, und als sie gekommen waren, hatte sie ihn von Kopf bis fuß mit Küssen bedeckt.
Sie hatte ihn beobachtet, als er schlafend neben ihr lag, war durch sein Haar gefahren, und sie hatte ihn sanft auf die Wange geküsst, bevor sie sich an ihn schmiegte, als der Schlaf auf sie herniedersank.

Von draussen hörte sie den Chor der Morgendämmerung.
Die Vögel sangen aus voller Kehle, als wollten sie den Frühling drängen, endlich den Griff des Winters zu lösen.
Zwischen den barocken Liedern von Amsel und Drossel zwitscherten die Spatzen mit ihrer schlichten Stimme, aber gelegentlich bot einer einen Pfeifton auf, der sich wie ein Bogenstrahl silbriger Flüssigkeit in die Luft ergoss.

Sie schlief ein.

(Aus: "Die Keltennadel" von Patrick Dunne. Für mich einer der besten Thriller der letzten Zeit.)

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..und doch erkannt,dass wir nichts wissen KÖNNEN?

25 April 2006

„Rather than money, than love, than fame, give me truth!“ (Henry David Thoreau)

Ist Wahrheit greifbar?